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Donnerstag, 14. Oktober 2010
Inspiration
asher, 18:15h
Was ist das Wichtigste, das man braucht, um einen Blog zu schreiben?
Ja, Computer mit Internetzugang... Hände zum Tippen, auch richtig... Augen zum Betrachten des Getippten... Okay, hab's verstanden! Nein, das Wichtigste, das man braucht, um einen Blog zu schreiben, ist... *Trommelwirbel* ... Inspiration! Verdammt, stand schon in der Überschrift. Okay, nächstes Mal achte ich auf solche Überraschungstöter. Aber hier die Frage: "Woher bekommt man Inspiration?" Nein, ich muss die Frage anders formulieren: "Gibt es einen geeigneten Ort oder einen geeigneten Zustand, um Inspiration zu erlangen?" Nein, das muss poetischer klingen: "Existiert in dieser Welt ein räumliches oder geistiges Refugium, an dem es einem Individuum in besonderem Maße gelingen kann, Ideen zu ernten?" Wow, bin ich gut! Wie auch immer, die Antworten darauf findet man im Internet, wo es Unmengen Nützliches und weniger Nützliches zum Thema gibt. Dennoch wäre das hier sinnlos, wenn ich nicht ein paar eigene Gedanken dazu bringen würde. Also los: Ich glaube, dass für das Erlangen von Inspiration sowohl Ort als auch Zustand ausschlaggebend sind. Fangen wir beim Ort an. Eine Möglichkeit, Inspiration zu erlangen, wäre die Bibliothek. In einer solchen sitze ich gerade und tippe diesen Text. Nicht ideal. Okay, es gibt eine Menge Bücher zu Lesen, aber wer tippt schon und liest Buch nebenbei? Hey, ich bin ein Mann! Mann * Multitasking = Error. Bitte wählen Sie eine andere Variable! Bessere Orte für Inspiration sind: Cafés, öffentliche Verkehrsmittel, Fernsehen und Internet (in geringen Dosen!), Parks, Dönerbuden und, und, und... Hm, mir dämmert, dass man hier zu völlig beliebigen Ergebnissen kommen kann. Spannender ist es, den Zustand zu betrachten. Spannend deswegen, weil der Zustand, in dem man sich befindet, nicht einen Ort gebunden sein muss. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Die besten Einfälle kommen meist dann, wenn man etwas denkt, während man mit etwas Anderem beschäftigt ist. Und das kann überall sein. Hauptsache, das Gehirn ist gerade "am Laufen", also leicht abgelenkt von dem, womit man sich eigentlich beschäftigen will. Ist das einleuchtend? Ich weiß es selbst nicht... Was ich jedenfalls sagen will: Es bringt nichts, abgeschottet in einem Zimmer zu sitzen und auf Ideen zu warten (andere Erfahrungen sind gern willkommen!). Bei mir jedenfalls braucht es einen physischen Anreiz, eine Art "Bewegungsmoment", um inspiriert zu werden. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Zum Beispiel kann ich auch inspiriert werden während des Halbschlafs. Also diese Dämmerphase kurz vorm Einschlafen und Aufwachen. Da kommen einem manchmal echt ausgefallene Gedanken und Formulierungen in den Sinn. Geht es euch auch so? Wäre interessant zu erfahren. Was mir auch hilft, Inspiration zu erhalten, ist, einen Sachverhalt gedanklich in eine andere Sprache zu übersetzen. Denn Sprachen haben die Besonderheit, dass man Worte nicht eins zu eins übersetzen kann. Jedes Wort hat seinen eigenen "Beigeschmack". Und das kann man nutzen und zu neuen Perspektiven gelangen. Okay, der Eintrag hier hat wieder Überlänge. Ich ziehe jetzt mal die Notbremse und setze das Thema bei anderer Gelegenheit fort. Bis dahin erhalte ich sicher noch ein paar Inspirationen. Danke für's Lesen! ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2018.05.19, 16:51 status
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Nüchterne Rückkehr
Diesen Blog habe ich 2010 angerissen und kehre acht... by asher (2018.05.19, 16:51) |
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